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Die Redaktion:
Hr. Miller, welchen Beweggrund hatten Sie, mit einem Versicherungsmakler einen
Beratervertrag abzuschließen?
Hr. Miller: Meine
lange Erfahrung als Vorsitzender des BDB Bayern
einerseits und als freischaffender Architekt andererseits hat mich gelehrt, dass
wir weder das Wissen noch die Zeit haben, uns intensiv mit der Materie
Versicherung zu befassen.
Die Haftung des Architekten und des Bauingenieurs hat
in den letzten Jahren ein
Ausmaß erreicht, ein umfassender
Versicherungsschutz nur mit professioneller Unterstützung erreicht werden kann.
Die Redaktion:
Weshalb haben Sie sich zur Zusammenarbeit mit einem Makler und nicht direkt mit
einer Gesellschaft entschieden?
Hr. Miller: Den
großen Vorteil bei einem Versicherungsmakler sehe ich in seiner Unabhängigkeit.
Er ist nicht von einem Unternehmen abhängig und somit in seiner Beratung
objektiv.
In Anbetracht der heutigen Marktlage ist es sowohl für uns
als Verband, als auch für unsere Mitglieder, unmöglich, die einzelnen
Gesellschaften auf Qualität, Prämien, Bedingungen und Verhalten im
Schadensfall zu beurteilen. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass mir eine
Versicherung nach fast 30 Jahren bei einer vorsorglichen Schadensmeldung meine
Berufshaftpflichtversicherung gekündigt hat, da sie an diesem Geschäft kein
Interesse hat.
Ein Versicherungsmakler hat
nicht nur den Marktüberblick, er ist auch in der Lage, den günstigsten Anbieter
im Preis- Leistungsverhältnis zu ermitteln und vor allem wird er in der Lage
sein, bei entscheidenden Änderungen
in der Geschäftspolitik eines Unternehmens, uns frühzeitig zu informieren.
Die Redaktion: Was waren Ihre Beweggründe gerade die Fa. Eberle mit
der Beratung der Mitglieder Ihres Verbandes zu betrauen?
Hr. Miller: Die Eberle Bau-Assekuranz ist in meinen Augen nicht nur eine
kompetente Maklerfirma mit über 25-jähriger Erfahrung in der Beratung von
Architekten und Ingenieuren, sondern ist auch in der Lage, mit einer Vielzahl von
kompetenten Mitarbeitern sowie Zweigniederlassungen und Außenstellen, eine flächendeckende
Betreuung unserer Mitglieder zu gewährleisten.
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Wichtig erscheint mir auch die
Tatsache, dass die Eberle Bau-Assekuranz eine Volljuristin für die Schadensbearbeitung
beschäftigt, die uns bei Bedarf behilflich sein kann.
Dass der Geschäftsführer der
Firma Eberle, Herr Schamir, selbst Architektur studiert hat und daher mit der
Problematik aller am Bau Beteiligten vertraut ist, war genauso für meine
Entscheidung ausschlaggebend wie die Entwicklung neuer Versicherungskonzepte, z.B.
der Multi-Risk-Deckung, die einen umfassenden Schutz aller am Bau Beteiligten
gewährleistet
oder der Honorar-Rechtschutz Versicherung, um nur einige Beispiele zu nennen.
Nicht zuletzt wurden unsere
Mitglieder durch kompetente Fachreferate zum Thema Haftung sowie Risk Management
für die Problematik „Schadensvermeidung“ sensibilisiert.
Die Redaktion: Hatten Sie bei der Beauftragung der Fa. Eberle nur an
die Berufshaftpflichtversicherung gedacht oder haben auch noch andere
versicherungsrelevante Überlegungen eine Rolle gespielt?
Hr. Miller: Selbstverständlich muss sich die Zusammenarbeit mit
einem Versicherungsmakler auf das gesamte Spektrum erstrecken, das bedeutet, dass
die Firma Eberle unsere Mitglieder sowohl in beruflicher als auch in privater
Hinsicht beraten soll. Freilich stehen die beruflichen Aspekte im Vordergrund.
Da denke ich allerdings auch an die Büro-Inhalt-, an die EDV- oder an die
Unfallversicherung und nicht zuletzt an die Kfz-Versicherung. In all diesen
Bereichen hat die Eberle Bau-Assekuranz Sonderkonzepte mit Sonderprämien für unsere
Mitglieder geschaffen.
Freilich darf der private
Bereich nicht außer Acht gelassen werden. Insbesondere in Anbetracht der
unsicheren Lage in der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung sehe ich
einen enormen Handlungsbedarf. Daher habe ich die Firma
Eberle gebeten, sich auch dieser Thematik anzunehmen und habe für die
Mitglieder unseres Verbandes für die Bereiche Kranken- und Lebensversicherung
Rahmenverträge mit verbesserten Bedingungen sowie vergünstigten Prämien
abgeschlossen.
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